Google Street View

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    Was hat uns die Bild nicht alles erzählt. Einbrecher, Räuber, Ganoven werden StreetView nutzen, um zukünftig Einbrüche zu planen. Spanner werden das für ein Fernglas gesparte Geld zukünftig in Breitband-Internet investieren. Niemand ist mehr sicher vor dem teuflischen Google-Imperium.
    Auf Bildblog gab es darüber einen unglaublichen Artikel, der uns allen zeigt, wie wenig die deutsche B-Prominenz überhaupt über StreetView und offenbar das Internet im Allgemeinen weiß. Eindrücke?

    Collien Fernandes (28), Moderatorin: „Ich würde mich ständig beobachtet fühlen mit dem Wissen, dass jeder, der meine Adresse kennt, mein Haus im Internet betrachten kann.“

    Juliane Winterberg (19), Sozialfachangestellte aus Gerstungen: „Ich sonne mich oft im Bikini auf der Terrasse. Durch Google finden Spanner doch sofort mein Wohnhaus.“

    Jeanette Biedermann (30), Sängerin: „Ich werde mein Haus schwärzen lassen. Ich glaube nicht, dass die Verantwortlichen von ‚Street View’ glücklich wären, dass man ihnen beim Nacktbaden im Garten zuschaut.“

    Unfassbar. Aber zum Glück für den Rest der Welt auch unfassbar lustig. Glauben diese Menschen tatsächlich, dass Google quasi Live-Aufnahmen ihrer nicht jugendfreien Sperenzien rund um die Uhr über den Äther schickt? Oder – und das könnte man fast für wahrscheinlicher halten – wissen besagte Damen exakt wie das Ganze funktioniert, und hängen nur 24/7 nackig auf ihren Balkons herum? Wie man’s auch dreht, es ist völlig Banane. Wer sich noch ein wenig mit der Hand vor die Stirn kloppen will, bis das Blut aus den Augen strömt: Hier gibt’s den Rest der B-Promistimmen. Aber ich warne euch: Es ist wirklich, wirklich, fremdschämig.

    Dabei gibt es doch so viel lustiges, interessantes und verrücktes, was StreetView dem geneigten Internetuser näherbringen kann.
    Auf Silicon.de beispielsweise gibt es eine Top 10 der bemerkenswertesten Bildchen, die das Googlemobil im vorbeifahren mitgenommen hat. Die junge Dame rechts ist da noch relativ harmlos – was in einem Fahrer vorgeht, wenn er im Schrittempo an einem niederbrennenden Wohnhaus vorbeifahren darf, und nichts anderes tut als das Inferno auf Festplatte zu speichern, darf wohl jeder für sich selbst entscheiden.

    Ich für meinen Teil bleibe erst einmal ruhig. Nach Google Earth kann mich eh nichts mehr erstaunen, was Aufnahmen von so ziemlich überall für jedermann angeht, und auch StreetView finde ich technisch unglaublich interessant. Was meint ihr, wird Googles neueste Beobachtungssoftware tatsächlich das Next-Gen-Amoklauf-Grund? Oder wird hier mal wieder vollkommen überzogen über Nichtigkeiten diskutiert?

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    Timo schreibt, zeichnet, macht Musik und kümmert sich um Communities.
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